Das Niedrigenergiehaus ist ein Haus mit einer Energiekennzahl (EKZ) < 50 kWh/m²a (Heizwärmebedarf je m² und Jahr). Dämmstärken von 20 bis 30cm und Fenster mit einen U-Wert < 0,9 sind Standard. Bei Einsatz einer Wohnraumlüftung kann die Energiekennzahl noch erheblich gesenkt werden.
Das Klima-Komfort-Haus (Passivhaus) weist nach einer Definition des Passivhaus-Instituts Darmstatt einen Heizwärmebedarf (Energiekennzahl) von maximal 10kWh/m²a auf. Aufgrund der extrem gedämmten Gebäudehülle ist ein konventionelles Heizsystem nicht mehr nötig, das Haus wird durch die inneren Gewinne (Personen, Elektrogeräte) und die solaren Gewinnen geheizt. Der Restwärmebedarf wird durch Erwärmung der Zuluft mittels kontrollierter Wohnraumlüftung mit Wärmerrückgewinnung und Erdwärmetauscher abgedeckt. Die Heizlast je Quadratmeter Wohnfläche beträgt max. 10 W/m².
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